Community Agreement

ENGLISH

(Deutsche Version weiter unten).

Welcome. 

This is a space that aims to create discourse free from structural violence, as much as we can manage to. This community agreement hopes to provide some guidelines for us to be able to hold this space the safest way we can. 


Identity is not negotiable = no need to explain it to us.

  • Names and pronouns depend on you, and you alone.

  • No discussion on one’s trans-authenticity or how transition “should” look like; regardless of medical processes or lack-there-of.

  • Non-binary identities are fully valid.

  • Nobody must share any experiences, diagnoses or medical details to participate.

  • Contributions to the discussions are fully voluntary. Listening is just as important as speaking.


Respectful language. Sharing the space. 

  • No misgendering, no discriminating terminology.

  • Avoid thematising one’s gendered socialisation or the gender you read them as.

  • Speak from your own perspective and don’t generalise. 

  • Be aware of the space you’re taking up and step down if you notice you’re taking up too much speaking time. 


De-pathologisation and trauma-sensitivity.

  • Being trans is not a mental illness. That is the basis of our conversation.

  • We avoid the reproduction of medical and therapeutic control-logic. 

  • Be aware of how you speak about violence, dysphoria or suicidality. You’re free to share as many details as you want, but try to keep a sense of intention to your sharing – this is not a place for trauma dumping. 

  • Likewise, please be aware that people may be sharing explicit details of potentially triggering topics. Take care of your boundaries and step outside if necessary – if you do so without letting us know you’re alright, we will send someone from our care team to check on you. 


Confidentiality: 

  • what is spoken about in this room stays in this room; especially things other people share. 

  • Photos and recordings (visual or audio) without explicit consent are not allowed.

  • Sharing your name and pronouns (including in a name tag) is fully optional


Awareness & care

  • Rassism, misgendering, transphobia, transmisogyny, ableism, classism and other forms of discriminatory behaviour have no space in our discussions and will be addressed for the violence that they are. 

  • Participants, in addition to the moderators are collectively responsible for intervening to discriminatory violence.

  • An awareness/care team will also be reachable and is there to support you, if needed

  • There will be a separate calm room, in case you need to take space, as well as fidget toys. 

  • Intersectionality (also) means that an experience such as being trans is not universal: we all experience it differently within our positionality. 

  • Even within safe(r) community spaces, different forms of intersection tend to be left out. Nobody from a marginalised group is meant to represent their marginalisation/explain it to everyone else. We call for collective effort when it comes to expanding awareness on these topics. 

  • We invite us also to consider who may be left out of this space we are creating and what conditions lead up to that. 

  • This is a TIN for TIN event: this way we stay away from patterns of extracting knowledge from our communities and focus on the discussion itself. 


Orientation towards structural aspects of discrimination

  • We recognise that colonialism, capitalism, patriarchy and white supremacy are structures under which different forms of oppression are shaped, as well as our access to health and therapeutic services. 

  • We recognise that these systems actively profit from the oppression of others and the extraction of their resources. 


Transmysoginie 

  • Transmisogyny is recognized as a specific form of discrimination against trans women and transfeminine people and is not downplayed, individualized, or dismissed as a “misunderstanding.”

  • Belittling, sexualization, objectification, misgendering, exclusion, ridicule, or questioning of trans women and transfeminine people based on their gender, bodies, expression, voices, transition, or presumed closeness to masculinity have no place here

  • This is explicitly emphasised due to the repeated violence of this nature witnessed in queer spaces. 










Deutsch

Willkommen.

Dies ist ein Raum, der darauf abzielt, einen Diskurs zu ermöglichen, der so weit wie möglich frei von struktureller Gewalt ist. Diese Vereinbarung für die Community soll uns einige Richtlinien an die Hand geben, damit wir diesen Raum so sicher wie möglich gestalten können.

Identität ist nicht verhandelbar = es besteht kein Bedarf, sie uns gegenüber zu erklären.

  • Namen und Pronomen liegen bei dir – und nur bei dir.

  • Keine Diskussion darüber, ob jemand „wirklich“ trans ist oder wie eine Transition „aussehen sollte“ – unabhängig davon, ob medizinische Maßnahmen stattfinden oder nicht.

  • Nicht-binäre Identitäten sind vollständig gültig.

  • Niemand muss Erfahrungen, Diagnosen oder medizinische Details teilen, um teilzunehmen.

  • Beiträge zu den Diskussionen sind vollkommen freiwillig. Zuhören ist genauso wichtig wie Sprechen.

Respektvolle Sprache. Raum miteinander teilen.

  • Kein Misgendern, keine diskriminierenden Begriffe.

  • Vermeide es, die geschlechtliche Sozialisation einer Person oder das Geschlecht, als das du sie wahrnimmst, zum Thema zu machen.

  • Sprich aus deiner eigenen Perspektive und verallgemeinere nicht.

  • Achte darauf, wie viel Raum du einnimmst, und zieh dich zurück, wenn du bemerkst, dass du zu viel Redezeit beanspruchst.

Entpathologisierung und traumasensible Haltung

  • Trans zu sein ist keine psychische Erkrankung. Das ist die Grundlage unserer Gespräche.

  • Wir vermeiden die Reproduktion medizinischer und therapeutischer Kontrolllogiken.

  • Achte darauf, wie du über Gewalt, Dysphorie oder Suizidalität sprichst. Du kannst so viele Details teilen, wie du möchtest, aber versuche, dir über die Absicht und den Zweck deines Teilens bewusst zu sein – dies ist kein Ort für Trauma-Dumping.

  • Ebenso bitten wir dich zu beachten, dass Menschen explizite Details zu potenziell triggernden Themen teilen können. Achte auf deine eigenen Grenzen und geh gegebenenfalls nach draußen bzw. in einen anderen Raum. Wenn du dies tust, ohne uns mitzuteilen, dass es dir gut geht, wird jemand aus unserem Care-Team nach dir sehen.

Vertraulichkeit

  • Was in diesem Raum besprochen wird, bleibt in diesem Raum – insbesondere Dinge, die andere Personen teilen.

  • Fotos und Aufnahmen (visuell oder auditiv) sind ohne ausdrückliche Zustimmung nicht erlaubt.

  • Das Teilen des eigenen Namens und der eigenen Pronomen (auch auf einem Namensschild) ist vollständig freiwillig.

Awareness & Care

  • Rassismus, Misgendering, Transfeindlichkeit, Transmisogynie, Ableismus, Klassismus und andere Formen diskriminierenden Verhaltens haben keinen Platz in unseren Gesprächen und werden als die Gewalt benannt und behandelt, die sie darstellen.

  • Teilnehmende sind ebenso wie die Moderation gemeinsam dafür verantwortlich, bei diskriminierender Gewalt einzuschreiten.

  • Ein Awareness-/Care-Team ist ebenfalls erreichbar und steht dir bei Bedarf unterstützend zur Seite.

  • Es wird einen separaten ruhigen Raum geben, falls du dich zurückziehen und Raum für dich brauchen solltest, sowie Fidget Toys.

  • Intersektionalität bedeutet (auch), dass eine Erfahrung wie das Transsein nicht universell ist: Wir alle erleben sie innerhalb unserer jeweiligen Positionierung unterschiedlich.

  • Auch in sicheren bzw. sichereren Community-Räumen werden verschiedene Formen von Intersektionalität häufig ausgelassen. Von niemandem aus einer marginalisierten Gruppe wird erwartet, die eigene Marginalisierung zu repräsentieren oder sie allen anderen zu erklären. Wir rufen zu einer kollektiven Anstrengung auf, wenn es darum geht, das Bewusstsein für diese Themen zu erweitern.

  • Wir laden uns außerdem dazu ein, darüber nachzudenken, wer möglicherweise von dem Raum, den wir schaffen, ausgeschlossen wird und welche Bedingungen dazu führen.

  • Dies ist eine TIN-for-TIN-Veranstaltung: Auf diese Weise halten wir uns von Mustern fern, in denen Wissen aus unseren Communities extrahiert wird, und konzentrieren uns auf die Diskussion selbst.

Orientierung an strukturellen Aspekten von Diskriminierung

  • Wir erkennen an, dass Kolonialismus, Kapitalismus, Patriarchat und White Supremacy Strukturen sind, unter denen verschiedene Formen von Unterdrückung entstehen und geprägt werden – ebenso wie unser Zugang zu medizinischen und therapeutischen Angeboten.

  • Wir erkennen an, dass diese Systeme aktiv davon profitieren, andere zu unterdrücken und ihnen Ressourcen zu entziehen.

Transmisogynie

  • Transmisogynie wird als eine spezifische Form der Diskriminierung gegen trans Frauen und transfeminine Menschen anerkannt und weder verharmlost noch individualisiert oder als „Missverständnis“ abgetan.

  • Herabwürdigung, Sexualisierung, Objektifizierung, Misgendering, Ausschluss, Lächerlichmachen oder das Infragestellen von trans Frauen und transfemininen Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Körper, ihres Ausdrucks, ihrer Stimmen, ihrer Transition oder ihrer vermeintlichen Nähe zu Männlichkeit haben hier keinen Platz.

  • Dies wird ausdrücklich betont aufgrund der wiederholten Gewalt dieser Art, die wir in queeren Räumen beobachten mussten.


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